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Klassische Musik und Oper von Classissima

Dmitri Schostakowitsch

Samstag 27. Mai 2017


nmz - neue musikzeitung

17. Februar

Festival präsentiert Uraufführungen von Schostakowitsch-Musik

nmz - neue musikzeitung Dresden/Gohrisch - Die Internationalen Schostakowitsch Tage in Gohrisch (Sächsische Schweiz) avancieren in diesem Jahr zum Uraufführungsfestival. Bei der 8. Ausgabe des Musikfestes (22. bis 25. Juni) erklingen gleich vier Werke erstmals vor Publikum, darunter drei Orchester-Zwischenspiele für Schostakowitschs Oper «Die Nase». Das gab Festivalchef Tobias Niederschlag in Dresden bekannt. Mit Musik des polnischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg (1919-1996) und von Sofia Gubaidulina setzt das Festival zu Ehren von Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) weitere Akzente. Dieser hatte einst in Gohrisch sein berühmtes 8. Streichquartett komponiert. aus der Pressemeldung: Weiterlesen

musik heute

24. Februar

Ludwigsburger Schlossfestspiele malen "Farben der Freiheit"

Ludwigsburg – Mit Kompositionen des Russen Schostakowitsch und des Finnen Sibelius starten die Ludwigsburger Schlossfestspiele in ihre diesjährige Spielzeit. Passend zum Motiv der Saison – "Die Farben der Freiheit" – tritt beim Eröffnungskonzert am 4. [...] The post Ludwigsburger Schlossfestspiele malen "Farben der Freiheit" appeared first on MUSIK HEUTE .






Crescendo

7. Februar

Nachruf: Heinrich Schiff - Heinrich Schiff

„Die Saiten schweigen“, titelte der SWR, als ein Tag vor Weihnachten die Nachricht kam, dass der Cellist und Dirigent Heinrich Schiff in einem Wiener Krankenhaus verstorben war. Mit kaum 65 Jahren. Lange war er krank gewesen. Viele wussten davon, doch Schiff, dieser leidenschaftliche, kompromisslose, unersättliche Künstler, der sich nie schonte, wusste es wohl am besten. „Ich verglühe wie eine Zigarre, die man auf beiden Seiten zugleich angezündet hat“, räumte er bereits 2004 ein. Nun ist er gegangen. Unsterblich bleibt seine große Kunst, der unmittelbare Ausdruck, die Intensität, die Emphase seines Spiels. Jede Phrase, etwa von Bach, wusste er elegant zu ziselieren, in Ton zu „meißeln“, präzise in allen Lagen und dynamischen Registern. Die Bogentechnik hatte sich der junge Schiff beim berühmten André Navarra abgeschaut. Seine Einspielung der Bachschen Suiten wurde 1985 zur Referenzaufnahme und für Nikolaus Harnoncourt, einst selbst Cellist, zu einer „der eindrucksvollsten Interpretationen“, die er je gehört hatte. Unvergesslich bleibt Heinrich Schiff auch als Mensch, als Pädagoge. Nicht immer umgänglich. Eher direkt und oft eigenwillig. „Meist rauschte er in seinem Porsche 928 an. Wenn das weiße Coupé mit dem roten Cellokasten unter der Glasabdeckung des Kofferraums gegenüber der Kirche stand, wusste man: Schiff ist da“ (BR). Schüler Daniel Müller-Schott erinnert sich an Zeiten in Schiffs Haus am Attersee. „Er war wahnsinnig großzügig. Wir haben in seiner Küche gekocht und dann wieder geübt. Wir haben Billard gespielt, durften auf seinen Celli spielen. Und sogar sein Auto benutzen.“ Schiffs Selbstironie kam am besten in Interviews heraus. In einem, das wir führten, beschrieb er sich als einen Mann mit viel „zu kurzen Armen“, als „Metzgerstyp mit Wurstfingern“. Den oft unter Cellisten vertretenen Typus des „langgliedrigen, groß gewachsenen, melodiesäuselnden Schönlings“ beneidete er fast ein bisschen. Mit dem Narzissmus, der diesem Typus oft nachgesagt wird, hatte er, der „musikalische Handwerker“ Schiff, allerdings nichts am Hut. „Cellisten sind eher Kitschbrüder als Geiger“, lachte er. „Das liegt daran, dass, wenn sie klein sind und mit dem großen Cello herumlaufen, die alten Tanten so begeistert sind. Da ist ein starkes Verhältnis zum Bewundertwerden.“ Bewundert wurde Schiff, der 1951 in einem Musikerhaushalt in Gmunden geboren wurde, nicht. Dazu lag die Messlatte zu hoch. Seine Mutter Helga Riemann war die Enkelin des berühmten Musikwissenschaftlers Hugo Riemann, sein Vater Pianist. Beide waren auch Lehrer und Komponisten, was Schiff nachhaltig auch in der Wahl seines Repertoires prägte. Mit Enthusiasmus transportierte er die Botschaften der zeitgenössischen Komponisten in die Welt. Packend seine Version des Ersten Cellokonzerts von Schostakowitsch. Henze, Rihm, Otto M. Zykan, Křenek, Lutosławski schrieben Werke für ihn. „Die Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Musik kann anstrengend bis schmerzhaft sein“, räumte Schiff im Gespräch allerdings ein. Das aber sei der Sinn: „Der Wunsch des Komponisten, die Auseinandersetzung mit dem Publikum zu pflegen. Es ist auch gleichzeitig die Auseinandersetzung mit sich selbst.“ Nur mit Friedrich Gulda, der für ihn ebenfalls ein Cello(!)konzert schrieb, kam es zum Zerwürfnis, weil Schiff es bei den Salzburger Festspielen durch eines von Haydn ersetzt hatte. Doch auch Schiff war nicht selten dünnhäutig. Rasch konnte er sich durch Fotografen oder Huster gestört fühlen. Legendär sein Unmut über ein undichtes, tropfendes Dach in der Kieler Petruskirche – bei einem Konzert in Anwesenheit von Prinz Charles. Seine Liebe galt der Kammermusik, viele CDs zeugen davon, obwohl er der Branche kritisch gegenüberstand: „Viele Menschen verstehen Musik anders und meinen, es sei so eine Art Feierabend-Dekoration, mit der man leben kann. Das liegt nicht an ihrer vermeintlichen Dummheit oder Trägheit, es liegt daran, wie die klassischen Interpreten und deren Mithelfer, Plattenfirmen, Veranstalter, das vermarkten. Wie sie dem Zuhörer suggerieren, es handle sich um ein gesellschaftliches Ereignis. Wie heißt es schön: ,Erleben Sie Meisterwerke der klassischen Musik im historischen Ambiente und genießen Sie nachher aus der Küche des Chefs …‘“. Er schimpfte über das „Crossover- Getue“, wunderte sich, dass Leute, die er sehr schätzte, ihm plötzlich rieten, sein „Image“ zu ändern, damit es „besser laufe“. Dabei lief es gut. Das kulturpessimistische Gezeter und Jammern auf hohem Niveau konterte er mit Statements wie: „Uns Musikern geht es gut. Wir haben keine Not, leiden auch nicht unter Publikumsschwund.“ Und: „Auch negative Rezensionen gehen eher am Publikum vorbei.“ Wie Harnoncourt drängte es Schiff später zum Dirigieren. Unerträgliche Schmerzen in Schultern und Arm zwangen ihn, sein legendäres Stradivari-Cello, die 300 Jahre alte Mara, der sogar Wolf Wondratschek einen Roman widmete, beiseitezulegen. „Wieso schade?“, antwortete er auf mein Bedauern. „Das ist eine Frechheit. Es gibt so viele andere Cellisten, die das gut machen.“ Doch nur einen Heinrich Schiff. Teresa Pieschacón Raphael

Crescendo

2. Februar

Gewinnen Sie mit crescendo 1×2 Karten für das Konzert des Belcea Quartet am 8.3.2017 (20:00 Uhr) im Herkulessaal der Residenz in München - Gewinnen Sie mit crescendo 1x2 Karten für das Konzert des Belcea Quartet am 8.3.2017 (20:00 Uhr) im Herkulessaal der Residenz in München

Das Belcea Quartet gehört seit Jahren zur absoluten Spitze der internationalen Quartettszene. Die vier Belcea-Musiker können eine beeindruckende Diskographie vorweisen. SCHUBERT UND SCHOSTAKOWITSCH – Die letzten Quartette Eine dunkle Vorahnung durchdringt die jeweils letzten Quartette von Franz Schubert und Dmitri Schostakowitsch, und beide scheinen während des Schaffensprozesses ihrem herannahenden Tod bereits ins Auge geblickt zu haben. Entsprechend beschäftigen sie sich auch in ihrer Musik mit den im Leben finalen Fragen und kommen dennoch zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen. Während Schubert bereits vom ersten Takt an den Titanenkampf mit dem Schicksal aufnimmt, kommt Schostakowitsch in einen Zustand der schicksalsergebenen Akzeptanz. Der Kampf Schuberts äußert sich in seinem Werk sowohl was die Struktur als auch was die Atmosphäre betrifft. Mit seiner symphonischen Textur, die es streckenweise unvorstellbar macht, dass nur vier Musiker beteiligt sind, und einer Länge von ca. 45 Minuten, bietet Schubert den Grenzen des Mediums Streichquartetts die Komponistenstirn. Gegensätze sind Programm; es geht um Hell und Dunkel, Hoffnung und Verzweiflung, und jede positiv erscheinende Stimmung ruft bereits nach ihrer Schattenseite. Doch endet der Kampf eher in einer erschöpften Entlastung als im Triumpf. Das Belcea Quartet meistert diesen „Kampf“, diesen von Hochspannung geprägten Drahtseilakt, den man so genießt, denn scheinbar ist er nicht gefährlich… Das genaue Gegenteil ist bei Schostakowitsch gefragt. Die Struktur ist von wenigen Noten geprägt, die sich einer Entwicklung regelrecht zu verweigern scheinen. Es gibt fast keine Kontraste, und die vier Instrumente spielen nur selten gemeinsam. Dicht scheinen Düsterkeit und Finsternis, die die Wirkung der Musik bestimmen. Lange verschüttete Trauer und Verzweiflung wollen sich Bahn brechen, doch die Enge scheint unüberwindbar. Selbst der Versuch, das feierliche Pathos der Sowjet-Ära heraufzubeschwören, scheitert an der merkwürdig privat erscheinenden Einsamkeit der Stimmen. Im Epilog wird die Erinnerung der vorhergehenden Sätze noch einmal zusammengefasst, und trotz der langsam sterbenden Klangwelt am Schluss überlebt ein Viola-Triller der um zwei Noten oszilliert, scheinbar unsterblich. Gibt es also doch noch Hoffnung? Weitere Informationen finden Sie unter: München Ticket Außerdem können Sie 1 von 2 Paketen mit Beethoven-Box und Brahms-CD gewinnen! Gewinnen Sie mit crescendo KonzertkartenWenn Sie 1×2 Karten für das Konzert des Belcea Quartet am 8.3.2017 (20:00 Uhr) im Herkulessaal der Residenz in München gewinnen wollen, senden Sie dafür bis zum 1.3.2017 eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff “Belcea” an gewinnspiel@crescendo.de . Wenn Sie 1 von 2 Paketen mit Beethoven-Box und Brahms-CD gewinnen wollen, senden Sie dafür bis zum 1.3.2017 eine E-Mail mit Ihren Kontaktdaten und dem Betreff “Belcea CD” an gewinnspiel@crescendo.de . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Dmitri Schostakowitsch
(1906 – 1975)

Dmitri Schostakowitsch (12. September 1906 - 9. August 1975) war ein russischer Komponist und Pianist. Neben 15 Sinfonien, Instrumentalkonzerten, Bühnenwerken und Filmmusik komponierte er 15 Streichquartette, die zu den Hauptwerken des zeitgenössischen Kammermusikrepertoires zählen.



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